Wussten Sie, dass der durchschnittliche Deutsche täglich rund sieben Kosmetikprodukte verwendet? Schöne Haut beginnt jedoch nicht im Badezimmer, sondern mit unserer Ernährung und unseren täglichen Gewohnheiten. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles über den Trend "Eat your skincare" und wir stellen Ihnen die besten Nahrungsergänzungsmittel für strahlende Haut vor.
- Die Haut: das größte Organ unseres Körpers
- Aus welchen Schichten besteht die Haut und welche Funktion haben sie?
- Ist die Faltenbildung genetisch bedingt?
- Welche Faktoren beschleunigen die Hautalterung?
- Warum Eincremen nicht ausreicht
- Eat your skincare: Mit dieser Ernährung ernähren Sie Ihre Haut gesund
- Welche Nahrungsergänzungsmittel tragen zu schöner Haut von innen bei?
Die Haut: das größte Organ unseres Körpers
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass die Haut unser größtes Organ ist? Bei Erwachsenen bedeckt sie eine Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmetern!
Die Haut erfüllt viele verschiedene Funktionen. Ihre wichtigste Funktion ist der Schutz vor äußeren Einflüssen.


Man kann sich die Haut wie einen wasserdichten, isolierenden Schild vorstellen, der unseren Körper unter anderem vor extremen Temperaturen, UV-Strahlung und Schadstoffen schützt. Darüber hinaus verhindert die Haut das Eindringen schädlicher Bakterien, Pilze und Viren. Außerdem bietet unsere Haut Folgendes:
- Wärmeregulation
- Vitamin-D-Produktion
- Verhinderung von Flüssigkeitsverlust
- Unsere Nerven nehmen Kälte, Wärme, Schmerz, Druck, Juckreiz und Berührung wahr
- Energiespeicherung in Form einer Fettschicht
“Die Epidermis enthält auch die Hautbarriere”


Die Haut besteht aus drei Hauptschichten: der Epidermis, der Dermis und der Subkutis. Jede Schicht hat eine spezifische Funktion, und zusammen bieten sie Schutz, Festigkeit und Stütze für die Haut.
Epidermis
Die Epidermis ist die äußerste Hautschicht und besteht hauptsächlich aus Keratinozyten (speziellen Hautzellen). Sie ist der Teil der Haut, den man sieht und fühlt.
Diese Schicht bildet die erste Verteidigungslinie gegen äußere Einflüsse und erneuert sich ständig. Die Epidermis beherbergt zudem die Hautbarriere, die vor Austrocknung schützt und hilft, Nährstoffe zu speichern. Die meisten Hautpflegeprodukte, wie Sonnenschutzmittel und Feuchtigkeitscremes, wirken in dieser Schicht. Die Epidermis spielt außerdem eine wichtige Rolle beim Schutz vor UV-Strahlung durch die Produktion von Melanin.
Dermis
Die zweite Hauptschicht der Haut ist die Dermis. Sie besteht hauptsächlich aus Bindegewebszellen, Bindegewebsfasern und einer gelartigen Grundsubstanz. Die Dermis liegt unter der Epidermis und verleiht der Haut dank Kollagen- und Elastinfasern ihre Festigkeit und Elastizität. In dieser Schicht finden zahlreiche Prozesse statt. Blutgefäße, Lymphgefäße, Nerven sowie Schweiß- und Talgdrüsen befinden sich hier. Die Dermis ist wichtig für die Hauternährung, die Temperaturregulierung und die Hautregeneration.
Unterhautgewebe (Subkutis)
Die Subkutis ist die tiefste Hautschicht und besteht hauptsächlich aus Fett- und Bindegewebe. Diese Schicht dient der Wärmeisolierung, Stoßdämpfung und Energiespeicherung. Sie verbindet die Haut außerdem mit den darunterliegenden Strukturen.
“Genetische Faktoren beeinflussen die Produktion von Elastin und Kollagen”
Die Entstehung von Falten ist eines der deutlichsten Anzeichen der Hautalterung. Ob man in jungen oder älteren Jahren Falten entwickelt, ist teilweise erblich bedingt. Genetische Faktoren beeinflussen beispielsweise die Produktion von Elastin und Kollagen.


Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein unseres Körpers. Man kann sich Kollagen als den "Klebstoff" vorstellen, der unseren Körper zusammenhält. Dieser wichtige Baustein verleiht allen Bindegeweben Festigkeit, Geschmeidigkeit und Elastizität.
Ein weiterer genetischer Faktor ist die Melaninproduktion. Melanin ist das natürliche Farbpigment der Haut und dient als natürlicher Schutz vor UV-Strahlung. Haut, die mehr Melanin produziert, ist auf natürliche Weise besser vor DNA-Schäden durch Sonnenlicht geschützt.
“Stress macht alt”


Falten sind daher teilweise genetisch bedingt. Dies ist jedoch nicht der einzige entscheidende Faktor. Dermatologen weisen darauf hin, dass etwa 70 % der Hautalterung durch Umweltfaktoren beeinflusst werden, die wir selbst kontrollieren können. Der wichtigste Faktor für vorzeitige Hautalterung ist UV-Strahlung.
Zu den weiteren äußeren Faktoren, die die Hautalterung beeinflussen, gehören:
Rauchen. Rauchen ist ein bekannter Übeltäter für die Haut. Es verengt die Blutgefäße, reduziert die Sauerstoffversorgung der Haut, erhöht die Anzahl freier Radikale und beschleunigt den Kollagenabbau.
Luftverschmutzung. Auch die Luftverschmutzung hinterlässt ihre Spuren. Feinstaub und Abgase erhöhen den oxidativen Stress und schwächen die Hautbarriere.
Chronischer Stress. Stress lässt uns altern. Stress beschleunigt den Alterungsprozess nachweislich, auch der Haut.
Viele schnell verfügbare Zucker. Zuckerhaltige, ungesunde Lebensmittel fördern die Glykation. Zuckermoleküle lagern sich an Kollagen an, wodurch dieses steifer und weniger elastisch wird. Dies beschleunigt die Faltenbildung.
Schlafmangel. Ein stark unterschätzter Faktor ist Schlafentzug. Die Haut regeneriert sich im Schlaf. Schlafmangel führt zu verminderter Hautfeuchtigkeit und -elastizität.
Alkohol. Er trocknet die Haut aus und schädigt die Hautbarriere, wodurch feine Linien schneller sichtbar werden. Er erhöht oxidativen Stress, baut Kollagen ab und kann Rötungen und erweiterte Blutgefäße verschlimmern.
Wissen Sie?
Eine französische Studie ergab, dass bereits zwei Nächte mit nur drei Stunden Schlaf erhebliche Auswirkungen auf die Haut haben. Nach 48 Stunden Schlafentzug sank der Feuchtigkeitsgehalt der Haut, und sie verlor mehr Feuchtigkeit. Zudem wurden vermehrt Anzeichen von oxidativem Stress gemessen, der den Alterungsprozess beschleunigen kann.
Insgeheim hoffen wir alle auf das eine Wundermittel, das die Zeit für eine Weile anhält. Deshalb verwenden wir alle massenhaft Sonnenschutzmittel, um der Hautalterung entgegenzuwirken. Kein Wunder also, dass die Hautpflegeindustrie mittlerweile ein Milliardengeschäft ist.


Während früher die meisten Frauen nur eine einfache und effektive Pflegeroutine hatten, hat sich der Gedanke einer umfassenden Hautpflege auch in Deutschland verbreitet. Der Fokus liegt nicht mehr nur auf der Hautpflege selbst, sondern auf der Verbesserung des Hautbildes.
Hautpflege wirkt jedoch hauptsächlich in der äußersten Hautschicht und teilweise in der mittleren Schicht, der Dermis. Cremes dringen nicht in tiefere Hautschichten ein. Prozesse wie die Kollagenproduktion, die Zellerneuerung und die Hautreparatur werden primär von innen gesteuert. Daher reicht die alleinige Anwendung von Feuchtigkeitscreme nicht aus. Für eine gesunde, strahlende Haut sind die richtigen Nährstoffe aus der Nahrung und Nahrungsergänzungsmitteln ebenfalls unerlässlich.
“Genetische Faktoren beeinflussen die Produktion von Elastin und Kollagen”


Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Die sozialen Medien sind voll von "Eat Your Skincare"-Beiträgen. Dieser Trend unterstreicht, dass Ihre Haut nicht nur von Cremes und Seren profitiert. Die Ernährung ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger für eine gesunde, strahlende Haut.
Welche Lebensmittel sind das also? Nachfolgend finden Sie 5 Lebensmittel mit Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und Fettsäuren, die Ihre Haut von innen heraus unterstützen:
1. Fettreiche Fische (Hering, Makrele, Sardinen, Lachs). Sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die sehr gut für die Haut sind.
2. Karotten und Süßkartoffeln. Sie enthalten Beta-Carotin (Provitamin A), das die Regenerationsfähigkeit der Haut unterstützt. Tipp: Kombinieren Sie sie mit gesunden Fetten für eine bessere Aufnahme.
2. Vitamin-C-reiche Lebensmittel. Denken Sie an Orangen, Kiwis und Paprika. Vitamin C trägt zur Kollagenbildung bei, die wichtig für die Haut ist. Vitamin C hilft außerdem, vor den Auswirkungen von Umweltverschmutzung und Sonnenlicht zu schützen.
3. Nüsse und Pflanzenöle (Mandeln, Walnüsse, Olivenöl). Sie sind reich an Vitamin E und enthalten gesunde Fettsäuren, die gesunde Zellen schützen.
4. Tomaten. Tomaten enthalten Lycopin, einen Stoff aus der Familie der Carotinoide. Erhitzte Tomaten sind noch wirksamer.
5. Grünes Blattgemüse und Beeren. Beide liefern verschiedene Antioxidantien. Antioxidantien bekämpfen freie Radikale und tragen so zum Schutz gesunder Zellen und Gewebe vor äußeren Einflüssen bei.
“Hyaluronsäure ist das Feuchtigkeitswunder für die Haut”
Eine gesunde Ernährung ist die Grundlage für gesunde Haut, doch es kann manchmal schwierig sein, alle benötigten Nährstoffe aufzunehmen. Nahrungsergänzungsmittel können hier eine sinnvolle Ergänzung sein. Wir stellen Ihnen 5 Top-Tipps für strahlende Haut vor:


- Vitamin C. Dies ist wohl das bekannteste Antioxidans und trägt außerdem zur Kollagenbildung bei. Vitamin C hat viele Vorteile für die Haut und ist daher ein wichtiger Bestandteil Ihrer Pflegeroutine.
- Kollagen. Wie bereits erwähnt, bildet Kollagen die Grundlage der Haut, und seine Menge nimmt mit dem Alter ab. Nahrungsergänzungsmittel wie unser Fischkollagen Plus oder Super-Kollagen Typ 1 sind sehr beliebt.
- Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist ein wahrer Feuchtigkeitsbooster für die Haut. Unser Nahrungsergänzungsmittel hilft, die Elastizität und Geschmeidigkeit der Haut zu erhalten und sie von innen heraus schöner zu machen.
- Vitamin D. Vitamin D trägt zur Zellerneuerung bei. Die Einnahme von Vitamin D ist daher unbedingt empfehlenswert, insbesondere in den Wintermonaten.
- Omega-3. Sie schaffen es nicht, Ihre wöchentliche Portion fetten Fisch zu essen? Dann können Omega-3-Präparate die Lösung sein. Omega-3 trägt zu strahlender Haut bei.
- Astaxanthin. Astaxanthin ist als "König der Carotinoide" bekannt. Unser Astaxanthin-Präparat enthält Vitamin E, das als zellschützendes Antioxidans wirkt.
- Resveratrol. Resveratrol ist ein echter Anti-Aging-Wirkstoff. Es fördert die Durchblutung * und trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei *. Ein doppelter Gewinn.
* Gesundheitsbezogene Angaben auf der Grundlage pflanzlicher Inhaltsstoffe werden derzeit von der EFSA verarbeitet.
Fragen oder Ratschläge?
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