Die Inkabeere: Vollgepackt mit Antioxidantien und Protein Frau mit Inka-Beeren in der Hand

Wir alle kennen exotische Beeren wie die Goji-Beere und die Acai-Beere. Aber haben Sie schon einmal von der Inka-Beere gehört? Auch für unsere Gesundheit ist diese "goldene Beere" interessant. Die Beere enthält nicht nur viele Antioxidantien, sie ist auch eine echte Proteinbombe. Inkabeeren gelten nicht ohne Grund als Superfrucht. Wo eine kleine Beere groß in sein kann.

Was ist die Inka-Beere?

Die Inka-Beere wächst auf einem BaumDie Inka-Beere wächst auf einem Baum

Die Inka-Beere (Physalis peruviana) ist auch als südamerikanische Goji-Beere bekannt. Andere wohlklingende Namen sind "Goldbeere", Kapstachelbeere, Aztekenbeere, Goldbeere oder Ananaskirsche. Es ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), zu der auch Kartoffeln und Tomaten gehören. Die Beeren stammen aus den Hochebenen der Anden in Ecuador, Kolumbien, Chile und Peru. Siedler brachten die Beere Ende des 18. Jahrhunderts nach Südafrika.

Weil sie so einfach anzubauen sind, wurden die Beeren schnell zu einer Sensation und der Anbau weitete sich auf andere britische Kolonien aus. Denken Sie an Australien, Neuseeland und einige Inseln (Gruppen) im Pazifischen Ozean. Heute ist Südafrika der weltweit größte Produzent der Inka-Beere, aber sie werden jetzt auch in England und der Türkei weit verbreitet angebaut. In Deutschland kennt man die Beere hauptsächlich getrocknet.

Auch der lateinische Name Phsyalis peruviana lässt sich erklären. Physalis stammt von Phusalis ab. Das bedeutet "Blase". Dies bezieht sich auch auf die Verpackung der Früchte. Auf Deutsch heißt die Frucht "Blasenkirschen". Frei übersetzt bedeutet dies "Gebläse", was sich wiederum auf die Wuchsform bezieht. "Peruviana" steht natürlich für "Peru", woher die Inkabeere vermutlich stammt.

"Die Kelche sehen aus wie Laterne"

Die Inka-Beere wächst in Laternen

Das Wachstum der Inkabeere ist etwas ganz Besonderes. Die Beeren wachsen in Laternen. Diese sind in Restaurantküchen beliebt, weil sie eine schöne essbare Garnitur für ein Gericht sind, während sie sich noch in der Laterne befinden. Die Beere selbst ist gelb-orange und wird etwa 2 Zentimeter groß. Sieht aus wie eine Kirschtomate. Die Haut glänzt leicht. Die Beeren selbst sind daher von papierartigen Blättern bedeckt, die als Hochblätter dienen. Diese Kelche sehen aus wie die besagte Laterne.

Die Laterne des InkaDie Laterne des Inka

 Sie sorgen dafür, dass die Frucht vor Insekten geschützt ist. Diese Kelche sehen aus wie die besagte Laterne. Sie sorgen dafür, dass die Frucht vor Insekten geschützt ist. Der Geschmack lässt sich als leicht süßlich mit einer frischen Säure beschreiben. Sie können an eine Mischung aus Tomate, Erdbeere und Ananas denken. Eine Pflanze kann mehr als hundert Beeren hervorbringen. Diese werden oft für Marmelade verwendet.

"Inkabeeren enthalten viel Eiweiß"

Welchen Nährwert haben Inkabeeren?

Es ist nicht verwunderlich, dass Inkabeeren bei Vegetariern und Veganern so beliebt sind. Die Beere enthält eine Menge Proteine. Proteine ​​gehören zu den wichtigsten Bausteinen des Körpers. Darüber hinaus finden wir in der Beere allerlei täglich willkommene Vitamine. So ist sie beispielsweise ein echter Gewinner an B-Vitaminen und Vitamin C. Die Beeren enthalten unter anderem Thiamin (B1). Dieses Vitamin hilft, Energie aus Fett, Kohlenhydraten und Proteinen freizusetzen. In Bezug auf Mineralien finden wir Phosphor und Kalzium in der Beere.

Und was ist mit Vitamin P oder Bioflavonoiden? Flavonoide gehen eine gute Verbindung mit Vitamin C ein. Sie unterstützen, verbessern und verlängern die Aktivität von Vitamin C im Körper. Diese sind auch in den Beeren reichlich vorhanden. Damit nicht genug, denn die Beeren enthalten auch Polyphenole, Carotinoide, Pektin (ein Polysaccharid), Ballaststoffe und gute Fette. Außerdem sind sie starke Antioxidantien.

"Inkabeeren mögen einen sonnigen und geschützten Platz"

Inkabeeren in Deutschland

Dekorative Inka-BeerenDekorative Inka-Beeren

Obwohl es sich um eine exotische Beere handelt, können Inkabeeren auch in unserem Land gedeihen. Die Physalis peruviana gedeiht als Zimmerpflanze genauso gut wie in unserem Garten oder auf dem Balkon. Die Pflanze kann 1 bis 2 Meter hoch werden und ist weit verzweigt. Es gibt viele Samen online verfügbar. Diese können Sie zwischen Mitte März und Mitte April aussäen. Bei Raumtemperatur keimen sie innerhalb von sieben bis zehn Tagen. Es ist wichtig, sie bis nach den Eisheiligen (12. Mai) drinnen zu lassen.

Inkabeeren mögen einen sonnigen und geschützten Standort. Sie können die Beeren ab Ende Juli, Anfang August ernten. Sie sind sofort essbar und ideal zum Dekorieren von Desserts, Torten und Desserts.

Haben Sie viele Beeren geerntet? Dann kann man daraus Fruchtsaft machen. Sieben Sie einfach die Schalen und Samen und Sie können einen köstlichen süßen Saft genießen. Sie können dies auch mit Ingwer, Zimt, Zitrone oder Sternanis für ein exotisches Ergebnis kombinieren. In Geschäften und Supermärkten finden Sie die Beere meist in getrockneter Form. Sie können zu uns kommen, um Inkabeerenpulver zu erhalten. Dieses Pulver ist eine köstliche Ergänzung zu Ihren Smoothies oder als Zusatz zu Ihrem (Soja-)Joghurt. Das Pulver ist 100 % natürlich und enthält keine Hilfsstoffe.

Haferkekse mit Inkabeeren

Haferkekse mit InkabeerenHaferkekse mit Inkabeeren

(Bron: inca-bessen.nl)

Inka-Beeren sind köstlich zusammen mit anderen Beeren wie Goji-Beere oder Camu-Camu-Beere oder anderen getrockneten Früchten. Super lecker sind sie zum Beispiel auch in Haferkeksen. Im Anhang finden Sie ein Rezept.

Zutaten:

  • 2 Bananen
  • 2 Würfel dunkle Schokolade
  • 6 Walnüsse
  • 3 Esslöffel Inka- und Goji-Beeren
  • 100 g Haferflocken

Bereiten:

  • Kombinieren Sie alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder einem Mixer
  • Alles 30 Sekunden gut durchmixen (kann noch etwas grob sein)
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen
  • Die Masse auf etwa 9 gleich große Kugeln verteilen
  • Drücken Sie sie mit einem Löffel, sodass sie flach rund werden
  • Backen Sie die Kekse anschließend für ca. 20 Minuten bei 200° C
  • Schön mit einer Tasse (Kräuter-) Tee oder Kaffee

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